Mostrar mensagens com a etiqueta DIES&DAS. Mostrar todas as mensagens
Mostrar mensagens com a etiqueta DIES&DAS. Mostrar todas as mensagens

segunda-feira, 28 de setembro de 2015

Ein Ipad für Mutti

Meine Mutter hatte vor technischen Geräten immer eine gewisse Scheu. Schon vor über 20 Jahren war das Programmieren eines Videorecorders für sie eine Qual, sodass ich damals eine idiotensichere Schritt-fürSchritt-Anleitung erstellen musste, damit sie es alleine schafft. Es hat trotzdem jedes mal viel Zeit am Telefon gekostet, um ihr den Vorgang immer wieder mal aufs neue zu erklären.

So gadgetverrückt wie ich es bin, wollte ich auch meiner Mutter die Vorzüge von technischen Geräten näherbringen und schenkte ihr vor einiger Zeit mein altes Iphone und eine Jambox, damit sie auch unterwegs ihre Lieblingsschlager hören kann. Mit dem Iphone kommt sie inzwischen überraschenderweise relativ gut zurecht, und SMS-Schreiben ist nun zu ihrem neuen Hobby und meinem Leid geworden.

Internetsurfen und ähnliches ist für sie aber immer noch ein Fremdwort, denn das lässt sich selbst auf einem Iphone und dem kleinen Display nur umständlich bewerkstelligen.
Ein Computer kam für sie nie in Frage, auch nicht um ihr die Aufgaben im täglichen Leben zu erleichtern, wie z.B. Onlinebanking, oder die Behördenwege per Email zu erledigen etc., aus dem Grund dachte ich zuletzt über den Kauf eines Ipads für meine Mutter nach. Wegen der Kamera, die unter anderem für Skype von Vorteil ist, musste es das Ipad 2 werden.

Um nicht von Itunes usw abhängig zu sein, suchte ich ein gebrauchtes Ipad 2 mit Wifi und Jailbreak. Die Gebrauchtmakrtpreise für solche Geräte werden inzwischen sogar über Neupreis gehandelt, aber schließlich fand ich eine 16GB Version zu einer vertretbaren Summe.
3G wollte ich nicht, um meiner Mutter zusätzliche Vertragskosten zu ersparen. Ins Internet kann sie zuhause dank des bereits bestehenden Wifi-Netzwerks, bei dem ich jedoch ein neues Modem vom Betreiber angefordert habe, da das bestehende eine extrem schwache Reichweite aufweist. Auch der Uraltvertrag mit einem Datenlimit von 400Mb wurde nun bei gleichem Preis auf eine unlimitierte Flatrate hochgesetzt.

Bisher hat meine Mutter immer noch etwas Respekt vor dem Gerät. Obwohl ich alles mehrmals erklärt habe, bekomme ich immer wieder Anrufe, wie dies und jenes funktioniert. Es bleibt abzuwarten, ob sie sich langfristig mit dem Gerät anfreudet und wie sinnvoll sich das Ipad für sie erweisen wird. Dank einiger guter Apps, kann sie ihre Aktienkurse nun in Echzeit verfolgen, den Zugang zum Onlinebanking werden wir noch einrichten müssen. Auch einige ihrer Lieblingsspiele, die sie noch vom Gameboy oder sogar Sega Gamegear kennt, werden sie hoffentlich öfter ans Ipad locken können. Ich kann ihr nun auch mal guten Gewissens einen interessanten Link schicken, ohne befürchten zu müssen, dass sie sich überfordert fühlt.

Ich hätte natürlich auch ein Tablet eines anderen Herstellers kaufen können, z.B. ein Galaxy Tab von Samsung, das mir persönlich sogar mehr zugesagt hätte, aber selbst mir erscheint die Oberfläche von Android manchmal etwas wirr, und da meine Mutter bereits das Handling vom Iphone her kennt und alles so einfach wie möglich sein sollte, ist ein Ipad logischerweise die beste Alternative.
Ler mais »

Résumé nach 3 Jahren

Vor genau 3 Jahren habe ich diesen Blog hier gestartet. Der Blog hat seitdem knapp 130.000 Aufrufe vermeldet, wobei das Topposting mein damaliger Review vom Bose Soundlink mit 12.000 Aufrufen darstellt.
In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert. Wir haben einen kleinen Sohn, der uns fast völlig einnimmt, und ich habe fast alle meine Lautsprecher verkauft oder verschenkt, die ich bisher besessen habe.


Die ewige Suche nach dem perfekten portablen Lautsprecher, der auch irgendwie der Hauptgrund für diesen Blog war, hat für mich mit dem Erscheinen des Bose Soundlink Mini eigentlich ein Ende gefunden. Ich verspüre nicht mehr das Bedürfnis immer wieder was neues ausprobieren zu müssen und bin mit dem Soundlink Mini vollkommen zufrieden, schleppe den fast überall mit und betreibe ihn sogar im Auto.
Natürlich klingt er nicht perfekt, aber er liefert für meinen Geschmack die beste Balance von Klang zur Größe, die derzeit am Markt erhältlich ist. Manchmal höre ich sogar lieber über den Soundlink Mini als über meine Anlage, wenn ich einfach etwas leise Musik im Hintergrund haben will.
Vielleicht wird sich in den kommenden Monaten der Markt ändern und neue bessere, ja sogar kleinere Geräte erscheinen, was ich jedoch eher bezweifle, da Bose hier die Latte wirklich hoch gelegt hat. Die neue Mini Jambox klingt kaum besser als die alte, kostet aber beinahe genauso viel wie der Bose. Selbst größere Lautsprecher überspielt der Soundlink Mini teilweise, wie ich hier anhand der BIG Jambox zeigen wollte:



Ich möchte mich nochmals bei allen Lesern bedanken, denn dank Euch habe ich mich immer wieder aufgerafft etwas neues zu schreiben. Ich habe anfangs auch unterschätzt, wie aufwändig und zeitraubend es sein kann, Berichte oder Tests zu schreiben. Als ich dann noch angefangen habe, Videos einzustellen, ist das alles ziemlich ausgeartet und ich möchte mich vorerst ein wenig zurückziehen und die gemeinsame Zeit mit meiner Familie genießen!

Ich hätte zwar viele weitere Themen gehabt, die ich gerne gepostet hätte, darunter Objektivtests, Kameravergleiche usw. Ich hatte sogar überlegt Musiktipps zu besonderen Alben, die in der Masse von schlechter Musik untergehen, zu posten. Aber das ist dann doch alles eher Geschmackssache, außerdem fehlt mir ganz einfach die Zeit dazu.

Die Zukunft wird zeigen, wie sich alles weiterentwickeln wird, bis dahin wünsche ich allen nur das Beste!
Ler mais »

Weitere Testberichte zum Soundlink Wireless Mobile Speaker von Bose




 

PCmag.com hat bereits einen Testbericht zum neuen Soundlink veröffentlicht und verleiht ihm den "Editors Choice Award" mit 4 von 5 Punkten. Als Kritikpunkt wird der hohe Preis genannt, den auch ich voll unterschreiben kann. Sie vergleichen den Soundlink mit der Logitech Wireless Boombox, wobei nicht erwähnt wird, dass die Boombox von Akkus deutlich schwächer klingt als bei Netzbetrieb, was den Vergleich etwas relativiert.



Auch Trustedreviews hat schon einen Testbericht zum Soundlink verfasst und gibt dem Lautsprecher 7 von 10 Punkten. Sie können den Soundlink jedoch nicht einordnen, da er laut ihnen für Reisen zu groß sei, für zuhaue dagegen zu schwach. Da keine besseren Alternativen (außer Jambox) genannt werden, kann ich mit dem Kritikpunkt eher wenig anfangen. Natürlich hätte ich gerne einen Lautsprecher mit der Größe der Jambox und dem Sound vom Soundlink, was jedoch ziemlich unrealistisch ist, wobei Bose auch aus den kleinen Computer Music Monitors, die nicht viel größer sind als die Jambox, viel mehr Sound holen.






Tech2 aus Indien hat ebenfalls einen Testbericht zum Bose Soundlink gepostet und vergibt ebenso die bereits bekannten 7 von 10 möglichen Punkten (außer deren Skala geht bis 11, wie auch bei der Virgin Boomtube). Ein weiterer etwas spartanischer Testbericht aus Indien ist bei The Hindu Business Line nachzulesen.






Ein neuer Testbericht von T3:







Noch ein positiver Review von einem Blogger auf Stimulated Boredom


Cnet.co.uk ist hingegen sichtlich unbeeindruckt vom Soundlink und stampft ihn aufgrund der schlechten Klangqualität, des hohen Gewichts und des fehlenden Airplay in Grund und Boden.





Ganz anders Jonathan Takiff, der in seinem Artikel die aktuell populärsten Bluetoothlautsprecher untereinander vergleicht und den Bose Soundlink als den bestklingenden portablen wireless Lautsprecher bezeichnet.

Der Test von i-fidelity.net ist zwar inhaltlich etwas reduziert, aber die Tester sind von dem Soundlink sichtlich angetan und bescheinigen dem Gerät eine Wiedergabezeit von 15 Stunden bei gemäßigter Lautstärke, was ich durchaus unterschreiben kann und die niedrigen Werte nicht nachvollziehen kann, die teilweise in anderen Testberichten auftauchen. Am Klang wird interessanterweise nichts bemängelt, wobei gerade Hifi-Seiten besonders kritisch sind. Ich empfinde nach wie vor den Soundlink als etwas dumpf, was jedoch auch sehr von der Aufstellungsposition abhängt.









Cnet.com sind anders als ihre britischen Kollegen vom Soundlink ziemlich begeistert und vergeben ihm Bestwerte.
Ler mais »

domingo, 27 de setembro de 2015

Der perfekte portable Lautsprecher - eine persönliche Wunschliste

Nachdem ich inzwischen viele verschiedene portable Lautsprechertypen in den unterschiedlichsten Größen und Klassen getestet habe, habe ich mir so meine eigenen Ideen und Gedanken gemacht, wie ein wirklich guter portabler Lautsprecher auszusehen hat, bzw was er leisten muss.

Den perfekten Lautsprecher gibt es nach wie vor nicht. Der Bose Soundlink ist zwar ein hervorragendes Gerät, aber trotz der kompakten Maße, empfinde ich ihn als etwas zu groß, und teilweise sogar zu "dick auftragend". Der Bose Soundlink versucht um jeden Preis einen möglichst vollen Klang zu erzeugen, Bose nennt das "full-range sound". In der Tat reicht der Frequenzgang vom Soundlink II in voller Stärke bis 60Hz und tiefer runter. Selbst viele größere Lautsprecherboxen spielen nicht viel tiefer, zumindest nicht ohne einen größeren Lautstärkeabfall.
Leider kommt der Klang des Soundlink dadurch manchmal auch etwas bemüht rüber. Der Bass ist zwar bei der neuen Version besser abgestimmt als zuvor, aber der Bass nimmt immer wieder gerne überhand, vor allem bei ganz leisen Lautstärken. Bose gehört zu den wenigen Herstellern, die den Klang per Signalprocessing frequenzmäßig an die aktuelle Lautstärke anpassen. Der Frequenzgang des menschlichen Gehörs ändert sich naturgemäß mit der Lautstärke, sodass tiefe und hohe Töne bei leisen Lautstärken deutlich leiser wahrgenommen werden als der Rest, dadurch klingen viele Boxen bei leisen Lautstärken eher mau. Bose greift jedoch meistens nur in den Bassbereich ein, im Höhenbereich ist mir bisher keinerlei lautstärkeabhängige Bearbeitung aufgefallen, weshalb deren Lautsprecher bei leisen Lautstärken doch zu bassbetont spielen.

Die meisten wirklich kompakten Lautsprecher sind im Bassbereich sowieso eher unterbesetzt, bei niedrigen Lautstärken hört man dann nur noch Höhen und Mitten, ein wirklicher Klanggenuss ist damit nicht mehr möglich. Der Bass gehört als "Fundament" zur Musik dazu, denn ohne klingt die Musik langweilig und kraftlos, aus dem Grund suche ich nach Lautsprechern, die auch im Bassbereich eine befriedigende Kulisse erlauben, damit es noch Spass macht zuzuhören. Es muss nicht unbedingt die Tiefe und Power vom Soundlink sein, der manchmal eben etwas übertreibt, vor allem leise gehört, aber kein anderer Hersteller hat es offenbar bisher geschafft einen wirklich kleinen Lautsprecher zu bauen, also deutlich kleiner als der Soundlink, der dennoch "vernünftig" mit dem Bass umgeht und ihn der Lautstärke entsprechend anpasst. Ein FoxL, der wohl nach wie vor zu den besten hosentaschentauglichen Lautsprechern gehört, klingt nur bei etwas erhöhter Lautstärke und entsprechender Aufstellung mit Rückendeckung wirklich beeindruckend, das trifft aber auf die meisten größeren Modelle wie Jabra Solemate genauso zu, die kaum besser klingen als der FoxL, trotz eines vielfach größeren Volumens.

Es kommen natürlich viele weitere Aspekte dazu, die ich mir von einem portablen Lautsprecher erwarte was Handling usw betrifft, weshalb ich diese kleine Liste mit einigen wichtigen Punkten vorbereitet habe, um alles zusammenzufassen, was mir zu dem Thema einfällt, und wie ich mir persönlich mir DEN perfekten portablen Lautsprecher zusammenbasteln würde.

  • klein: 
    Das wichtigste ist die Größe. Man kann natürlich die Lautsprecher nicht unendlich klein schrumpfen, ohne dass die Klangwiedergabe allzu stark darunter leidet. Aber der FoxL zeigt bereits ganz gut wie klein es geht, denn er schafft es sogar deutlich größere Lautsprecher an die Wand zu spielen.
    Man kann aus der Größe einer Jambox bestimmt klanglich noch viel mehr rausholen, durch optimierte Treiber, akustische Bassverstärkung wie Bassreflex bzw Passivradiatoren, die perfekte Abstimmung von Verstärker und digitalem Soundprocessing etc.
    Der JBL Flip z.B. ist nur unerheblich größer als die Jambox, spielt aber mehr als doppelt so laut. Diese Energie hätte man aber gleichzeitig auch dafür nutzen können, um ihn bei normalen Lautstärken im Bassbereich stärker zu pushen, während man die maximale Lautstärke dann eher reduziert, oder im Bassbereich entsprechend anpasst.
    Ich vermute bei 500-600ml Gehäusevolumen ist ein bereits entsprechend voller Sound, ähnlich dem Soundlink möglich, wie es die Computer Music Monitors beweisen. Ein einzelner davon hat knapp über 1/2 Liter, spielt aber bereits ähnlich erwachsen wie der Soundlink und sogar im Höhen/Mittenbereich ausgewogener, der Bass integriert sich bei den Computer Music Monitors viel besser mit dem Rest. Zwei entgegengesetzte Passivradiatoren machen das Design zwar komplexer, aber sie nutzen so die volle Energie der Treiber, ohne dass ein Teil davon als Vibration verpufft und den Lautsprecher doof herumtanzen lässt.
  • robust:
    Da es sich um einen portablen Lautsprecher handelt, der meistens unterwegs eingesetzt würde und auch den wiederholten Transport sei es im Rucksack, der Jackentasche oder sonstwo unbeschadet überstehen muss, sollte die Materialwahl entsprechend vernünftig gewählt sein. Also kein hochglänzendes Plastik, sondern eher widerstandsfähige Aluminumoberflächen, bevorzugt matt, damit nicht jeder Kratzer sofort ins Auge sticht. Denkbar wäre auch eine zusätzliche austauschbare Hülle aus Gummi oder ähnlichem, die permanent oben bleiben kann und nach einem bestimmten Zustand gewechselt wird.
    Schön wäre außerdem eine gewisse Resistenz gegen Sand, Wasser usw. Ich will zwar mit dem Teil nicht schwimmen, aber er soll unbeschadet einige Einsätze am Strand überstehen, weshalb die Schutzgitter entweder so klein sein sollten, dass gar kein Sand eindringen kann, oder so groß, dass der Sand wieder raus kann. Auch halte ich von Klappcovern oder ähnlichen Hüllen nicht viel, die man erst runternehmen muss. Der Lautsprecher sollte sofort einsatzbereit sein, ich kann mir jedoch auch einfache Beutel vorstellen, in denen der Lautsprecher verstaut wird, die aber den Klang nicht beeinflussen, und der Lautsprecher für den Betrieb gar nicht erst rausgenommen werden muss, ähnlich wie der Beutel beim Jabra Solemate. Schön wäre auch eine Befestigungsmöglichkeit, um den Lautsprecher umhängen zu können, irgendwo anhängen usw. Die Shoqbox von Philips hat da ein paar gute Ansätze, wobei der "military look" dann doch etwas übertrieben ist.
  • laut:
    Der Lautsprecher sollte schon eine gewisse Mindestlautstärke erreichen können ohne auseinanderzufallen. Lautstärke wirkt im Freien viel leiser als in Räumen, weshalb der Lautsprecher hier einen gewissen Puffer haben sollte, wobei natürlich klar ist, dass sich Gartenparties dann keine damit veranstalten lassen. Aber die Lautstärke von FoxL oder Jambox ist eindeutig zu leise, bei höheren Lautstärkestufen verzerren beide Lautsprecher außerdem bereits recht stark. Der JBL Flip dagegen kann bei ähnlicher Größe bereits erstaunliche Lautstärken erreichen, ohne dass er verzerrt. Gegen die Verzerrung sollte bei maximalen Lautstärken zusätzlich ein Limiter oder Kompressor angewendet werden, denn mir ist ein komprimierter Sound immer noch lieber als ein verzerrter.
  • kabellos:
    Nichts ist praktischer, als keinerlei direkte Kabelverbindung zum Lautsprecher zu benötigen. Ich würde nach wie vor auf Bluetooth setzen und da vielleicht den hochqualitativen Apt-X Codec mit übernehmen, obwohl derzeit nur wenige mobile Geräte diesen Codec bereits unterstützen. Auch Bluetooth 4.0 mit dem low energy profile wäre hilfreich um nicht unnötig viel Akkuressourcen zu verbrauchen.
    Ich bin gegen Wifi oder eben Airplay für eine portable Nutzung, weil das einfach viel zu viel Akku im Vergleich zu Bluetooth verbraucht, und den Qualitätsunterschied bemerkt in Wahrheit niemand bei mobilem Betrieb.
  • lange Akkulaufzeit:
    Ich habe für meine Zwecke gemerkt, dass ich mindestens 8 Stunden Akkulaufzeit bei normalen Lautstärken benötige. Ein Tag am Strang mit Musik geht sich damit gut aus, länger ist natürlich noch besser, weniger ist aber zu kurz, da man sonst immer wieder damit rechnen muss, dass die Musik gleich ausgeht. Die 4 Stunden, wie im Falle vom Libratone Zipp, sind meiner Meinung nach sowieso ein Witz.
  • Aufladung über USB:
    Es gibt nichts schöneres, als ein Gerät mit einem universellen USB-Ladegerät oder auch direkt am Computer aufladen zu können, so benötigt man weder ein zusätzliches Ladegerät für den Transport, noch muss man sich wegen irgendwelchen Steckern und Kabeln Sorgen machen. Für die meisten Zwecke und bei dieser Größe sollte ein USB-Ladestrom auch wirklich genügen. Unverständlicherweise benötigt der JBL Flip ein eigenes Ladegerät, der FoxL kann z.B. entweder über ein eigenes Ladegerät, oder zusätzlich auch über Mini-USB geladen werden.
  • ungerichtete Wiedergabe:
    Der Lautsprecher sollte wenig kritisch bei der Aufstellung sein. Am besten wäre eine völlig omnidirektionale 360° Wiedergabe, sodass man den Lautsprecher irgendwo in die Mitte stellen kann, und alle bekommen mehr oder weniger den selben Klangeindruck. Vor allem die Höhenwiedergabe ist üblicherweise besonders kritisch, ab einer gewissen Frequenz ist die Klangabstrahlung nicht mehr ganz so heikel, aus dem Grund sollten die Hochtöner derart verbaut sein, dass der Lautsprecher auch von hinten gehört nicht völlig absauft. JBL bzw Harman Kardon sind da üblicherweise Meister. Der Bass könnte überdies sogar "downfiring" sein, damit er den Untergrund zur besseren Ausbreitung nutzen kann und nicht so sehr auf Wände angewiesen ist.
  • eine einzige Masterlautstärke:
    Es gibt nichts ärgerliches, als sich mit 2 unterschiedlichen Lautstärkeeinstellungen beschäftigen zu müssen. Am besten ist es, wenn nur eine einzige Lautstärke vorhanden ist, die sowohl über den Player als auch über den Lautsprecher geregelt werden kann. Im Falle von Airplay ist das bei allen mir bekannten Lautsprechern so umgesetzt, dass dies auch über Bluetooth funktioniert, habe ich am Jabra Solemate gesehen, der automatisch die Lautstärke des Iphones geregelt hat, wenn man die Tasten am Lautsprecher gedrückt hat.
    Eine absolute Lautstärke ist auch sehr hilfreich um die Klangbearbeitung perfekt abzustimmen. So kann es nicht vorkommen, dass der Lautsprecher versucht den Bass zurückzunehmen, während der Klang insgesamt viel zu leise ist. Aufgefallen ist mir das am JBL Flip, der deutlich dünner klingt, wenn der Lautsprecher selbst auf maximaler Lautstärke betrieben wird, während der Zuspieler leise vor sich hintümpfelt. Beim Soundlink wiederum lässt sich dieser Umstand zum Vorteil nutzen, indem man so den Bass etwas zähmen kann, wenn der Lautsprecher von vornherein maximal gefahren ist. Außerdem hat man so immer auch die volle Lautstärkebandbreite verfügbar, egal ob vom Zuspieler oder vom Lautsprecher aus geregelt.
  • Möglichkeit zur Kopplung von zwei Lautsprechern zu einem Stereosystem: 
    Die Philips Shoqbox, wie auch der Nokia 360 oder die neuen JBL/Nokia PlayUp zeigen, dass es durchaus möglich ist, ein kabelloses Stereopaar aus 2 gleichen Lautsprechern per Bluetoothverbindung zu erzeugen. Die dafür erforderlichen Protokolle scheint es bereits zu geben, deshalb verstehe ich nicht, warum nicht mehrere Hersteller diese Möglichkeit anbieten.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass "Freaks" sich dann statt einem gleich zwei solcher Lautsprecher kaufen, um diese dann als Stereosystem zu verwenden, vorausgesetzt der Klang hat die entsprechende Tiefe und Reife.
    Für den Transport wiederum könnten zwei solcher Lautsprecher magnetisch aneinander heften und derart verbunden mittels verdeckter Kontakte sogar gleichzeitig mit nur einem Netzgerät aufgeladen werden.
  • Möglichkeit zu Firmwareupdates:
    Jawbone waren die ersten, die der Jambox ein Softwareupdate mit zusätzlichen Features und Verbesserungen bzw. auch fraglichen Spielereien spendiert haben. Bose und die meisten anderen Hersteller bringen lieber gleich eine völlig neue Version des selben Lautsprechers heraus, mit nur marginalen Verbesserungen, und zwingen loyale Käufer gleich zum Neukauf, anstatt ein einfaches Update anzubieten.
    Wenn man schon zig 100 Euro für derartige Spielsachen ausgibt, sollte auch der Service seitens des Herstellers entsprechend ausfallen.

    Für mich persönlich wären das auf die Schnelle mal die wichtigsten Punkte, die ich mir für einen wirklich portablen Lautsprecher wünschen würde. Andere mögen sicherlich unterschiedliche Prioritäten haben. Falls ich jedoch etwas wichtiges übersehen haben sollte, bin ich für weitere Vorschläge offen.
    Ler mais »

    RIP Mr. Bose!


    Ler mais »

    Das große Lautsprecherquiz - die Auflösung

    Es gibt nun einen Gewinner zum Lautsprecherquiz: Oziiwz hat 8 der präsentierten Lautsprecher erraten und gewinnt somit die 25 Euro, Gratulation dafür. Er war aber auch der einzige, der überhaupt einen Tipp abgegeben hat :-p

    Die richtige Zuordnung wäre gewesen:

    1 - i (Soundsphere)
    2 - g  (Altec Lansing)
    3 - f  (Libratone Zipp)
    4 - m (Soundavia)
    5 - c (Big Jambox)
    6 - h (Music Monitors)
    7 - l  (Soundlink II)
    8 - a (Soundlink Mini)
    9 - e (Tivoli One)
    10 - j (Tivoli Pal)
    11 - d (JBL Charge)
    12 - b (Soundmatters FoxL)
    13 - k (Wavemaster Mobi)

    Hier nochmals direkt zu den jeweiligen Audiofiles verlinkt:














    Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören. Welche Aufnahme gefällt Euch besonders gut, welche überrascht besonders? Ich selbst war total entsetzt als ich die Aufnahme des Soundlink II gehört habe, aber da ist nichts manipuliert, das Mikrofon hat einfach das aufgenommen, was wiedergegeben wurde. Auch der Altec Lansing klingt in Wahrheit für meine Ohren nicht derart dumpf und wummig, wie bei der Aufnahme hier.
    Ler mais »

    Bose Soundlink - Nylon Cover Verarbeitungsqualität

    Ich habe mich für die "günstige" Version vom Soundlink entschieden, weil ich Geld sparen wollte und mir der "teure" silberfarbene Soundlink weniger gefällt, aber mittlerweile bin ich nicht sicher, ob die 50€ Aufpreis auf das Ledercover nicht doch eine bessere Investition gewesen wären.

    Nach nicht mal 2 Wochen durchschnittlich intensiven Gebrauchs, franst bei mir das originale Nylon Cover an den Ecken und anderen Stellen bereits ziemlich aus. Abschneiden ist eher nicht ratsam, da sich das Cover sonst an diesen Stellen ganz auflösen könnte, eine andere Lösung wäre es, die losen Fäden mit einem Feuerzeug vorsichtig wegzusengen.

    Vielleicht bin ich kleinlich, aber wenn ich schon 300€ für ein "Premium"-Produkt bei Bose zahle, erwarte ich da eine gewisse Qualität. Bevor ich jedoch selbst versuche, das Problem zu beheben, werde ich in den nächsten Tagen Bose einen Besuch abstatten, um zu sehen was sie dazu sagen und wie sie darauf reagieren. Ich werde dann wieder berichten.

    Hier ein paar Bilder von meinem Cover nach nicht mal 2 Wochen Gebrauch (Klick für volle Größe):


    Ich würde mich über Kommentare freuen, ob ihr euch damit abfinden würdet, oder ob ich einfach zu pingelig bin.


    Update: War heute bei Bose und habe ihnen mein Problem demonstiert. Leider gäbe es das Cover in grau noch nicht als Ersatzteil, aber die Dame meinte, sie würde sich darum kümmern und mich entweder kontaktieren, sobald sie was neues hat, bzw mir gleich ein neues Cover zuschicken. Mal sehen wie die Geschichte ausgeht, und wie lange es dauern wird.

    Update 2:  Habe heute ein komplett neues Gerät von Bose erhalten und mein altes zurückgebracht. Das neue Cover ist natürlich in Ordnung, mal sehen ob es auch so bleiben wird. Auf jeden Fall ist der Service von Bose vorzüglich. Großes Lob dafür!

    Ler mais »

    iTunes - nein danke,... Pwntunes!

    Ich habe mich lange Zeit vor Apple-Geräten gewehrt. Mein erstes Apple-Gerät war ein Ipod Touch der ersten Generation, davor nutzte ich hauptsächlich Mp3-Player von Cowon, die mir alle Freiheiten ließen, wie ich meine Musik zu verwalten habe und von wo. Sie waren als ganz normale externe Laufwerke von jedem Rechner aus ansprechbar, von wo ich auch ohne Umwege meine Musik raufkopieren konnte.
    Meine Musik war damals größtenteils von meinen eigenen CDs als Ogg Vorbis gerippt, oder von Freunden "geschenkt" usw, Tauschbörsen waren zu der Zeit noch nicht so verbreitet.
    Dementsprechend chaotisch war natürlich meine Musikverwaltung, geht man von Id3 Tags aus, aber ich selbst hatte die Musik nach meinen eigenen Kriterien und Ordnern logisch verwaltet und scherte mich nicht um etwaige Tags. Grob hatte ich als oberste Stufe einige Genres-Ordner wie zb. AcidJazz, Fusion-Smoothjazz, House, Electronic, RnB-Pop, etc... in die ich dann nach Künstler meine Alben verteilte.
    Das funktionierte ganz gut, bis Itunes. Mit dem Ipod Touch leider wurde nämlich auch ich schließlich dem Itunes-Zwang unterworfen, und obwohl ich mir vorgenommen habe meine ganze Sammlung sauber umzutaggen und in Itunes abzulegen, ist es mir bis heute nicht gelungen mich mit dem System anzufreunden. Das liegt nicht am Tagging selbst, sondern ganz einfach an Itunes. Das Programm ist auf Windows-Rechnern extrem schlecht programmiert, läuft lahmarschig und instabil und kontert oft mit Fehlermeldungen, die der Apple-Support selbst nicht kennt und nicht lösen kann.





    Je größer meine Mediathek wurde, umso ärgerlicher wurden die Probleme mit iTunes. Entweder es konterte schon während des Betriebs mit Zugriffsschwierigkeiten auf die Mediathek, oder es motzte beim Start, dass die Mediathek korrupt sei und aus den parallel mitgespeicherten XML-Dateien importiert werden müsse, was überlicherweise 1-2 Stunden gedauert hat. Als dann Itunes sogar anfing bei eigenen Updates Fehlermeldungen auszupucken, und ein Update oft mehr als 1 Stunde gedauert hat, sich dann teilweise selbst nicht deinstallieren konnte, und ich lange in den Registries rumfummeln musste, um endlich wieder eine lauffähige Itunes Version zu haben, wurde mir das ganze zu blöd, und ich habe aufgehört meine ganzen inzwischen angesammelten Ipods und Iphones als Musikplayer zu verwenden. Einfach schnell mal ein neues Album aufs Iphone zu kopieren, artete oft in einem Geduldsspiel aus. Zuerst wollte Itunes nicht starten, weil wichtige Komponenten fehlten, dann startete es beim neuerlichen Versuch doch, aber wollte sich updaten, dann musste vom Iphone eine Sicherungskopie erstellt werden, dann alle Apps vom Iphone gesichert, dann fror während des Taggings vom neuen Album Itunes kurzerhand ein und blockierte das ganze System, dann musste das Iphone neu synchronisieren, und was üblicherweise keine 10 Sekunden dauert, dauerte plötzlich 1 Stunde und mehr.

    Es kam sogar soweit, dass ich wieder meinen alten Iaudio M3 ohne eingebautes Display ausgegraben habe, da dieser so einfach handzuhaben war. Angesteckt, Musik raufkopiert, und losgehört, dafür aber eben keine Touchbedienung, keine Spielereien usw.

    Meine Supportanfragen an Apple waren ziemlich erfolglos. Keiner wusste von diesem Problem, obwohl das Problem immer wieder in Appleforen auftaucht. Unbekannter Fehler (-1450). Die Lösungen reichten von Virusscanner deaktiveren, bis zu Systemleistung anpassen etc. Auch ich habe dann versucht die ganzen Itunes Ordner vom Virusscanner zu exludieren, was auch nichts gebracht hat. Immer wieder muss ich beten, dass Itunes startet, oder die Mediathek nicht als korrupt ansieht.
    Meine Versuche mit alternativer Software wie Copytransmanager usw waren leider auch erfolglos, da bei diesen beim synchronisieren plötzlich die Hälfte der Lieder am Ipod verschwanden und Itunes selbst dann auch nicht mehr mit diesen Ipods synchronisieren wollte.

    Ich war schon so verzweifelt, dass ich sogar mein altes Iphone auf ein Android-Handy upgraden wollte, um diesen ganzen Stress zukünftig zu vermeiden. Zwischenzeitlich habe ich dann aber Pwntunes entdeckt, das es mir erlaubt Musik vollkommen ohne Itunes oder andere Hilfssoftware aufs Iphone zu kopieren. Pwntunes verlangt zwar einen Jailbreak, aber da ich diesen bereits hatte, war das kein Problem.
    Installiert man Pwntunes, wird das Iphone als Datenträger am Rechner erkannt und gibt einige Ordner vom Iphone zum direkten Zugriff frei. Zum einen handelt es sich um den Itunes Musikordner, sodass man auch auf die über Itunes kopierte Musik direkt zugreifen kann, und zwar nicht mit irgendwelchen kryptischen Dateinamen, sondern ganz normal Nach Interpret und Titel, zum anderen stellt Pwntunes einen eigenen Ordner mit MyMusic bereit, in welchen man alle Musik per Windows Explorer einfach hineinkopiert. Beim nächsten Start der Ipod-App wird diese Musik automatisch von Pwntunes importiert, was je nach Titelanzahl etwas dauern kann. Bei 1000 Titeln kann es schon mal bis zu einer halben Stunde dauern, bis Pwntunes alle Titel importiert hat, jedoch passiert das im Hintergrund und man kann das Iphone nebenher benutzen. Auf meinem alten Iphone der ersten Generation dauert der Importvorgang übrigens deutlich länger und dank fehlendem Multitasking ist das Iphone dann auch nicht ansprechbar.

    Wenn die Tags passen, übernimmt Pwntunes größtenteils ganz normal die Tags von Interpret, Albumname, Titel und Titelnummer. Falls keine Tags vorhanden sind, orientiert sich Pwntunes nach den Ordnernamen.
    Importiert man z.B. einen Überordner Namens "Funk" mit den Unterordnern "Nils Landgren - Funky Abba" und "Maceo Parker - Funkoverload" und den jeweiligen Titeln darin, dann erstellt Pwntunes eine Playlist mit dem Namen "Funk" und importiert die beiden Alben mit den jeweiligen Namen und fügt die Titel der Playlist "Funk" hinzu, während die Titel aus den Dateinamen übernommen werden.
    Leider ist das ganze nicht ohne Macken. Wurde unter iOS 3.x auch der Genre-Tag automatisch importiert, falls vorhanden, geschieht das unter iOS4.x nicht mehr. Auch ist die Reihenfolge, in der die Titel in den Playlists erscheinen etwas willkürlich. Die Nummerierung passt jedoch in der Albenansicht, falls sie im Titelnamen richtig nummeriert wurde, bzw richtig getagged ist.
    Eine weitere Besonderheit ist der automatische Import von Albumcovers. Ist im jeweiligen Albumordner auch eine Grafik mit dem Namen Cover.jpg vorhanden, wird diese automatisch allen Titeln in diesem Ordner zugewiesen, was ziemlich praktisch ist.
    Das ganze funktioniert im Grunde ganz gut, und man muss nur selten ganze Alben neu importieren, falls irgendwas schief gelaufen ist, oder die Alben nicht das gewünschte Cover haben.
    Ein zusätzlicher Vorteil von Pwntunes ist, dass auch auf die am Iphone gespeicherten Fotos direkt zugegriffen werden kann. Zusätzlich bieten die Entwickler eine weitere App Photoalbums+ an, mit der man Fotos direkt am Iphone ganz komfortabel organisieren kann, eigene Ordner erstellen und diese sogar per Passwort schützen etc.

    Für mich jedenfalls ist Pwntunes sowie Photoalbums+ eine viel komfortablere Möglichkeit Musik und Photos von und auf mein Iphone zu kopieren. Höre ich im Büro auf Groove.fm einen Titel, der mir besonders gefällt, kann ich ihn auf Amazon gleich laden. Ich habe im Büro das Iphone an einem zusätzlichen Ladekabel am Rechner angehängt, und kann so den Titel gleich im Büro aufs Iphone kopieren und am Nachhauseweg hören, ist nicht genug Platz vorhanden, lösche ich einfach irgendein Album, das ich nicht mehr hören kann.
    Früher habe ich mir alle interessanten Titel mühsam in die Notizen geschrieben, um sie zuhause zu laden. Aber am Abend hatte ich es vergessen, bis die Liste irgendwann elendslang und unübersichtlich wurde, und ich viele Titel gar nicht mehr zuordnen konnte.

    Itunes verwende ich beinahe gar nicht mehr. In Verbindung mit Pwntunes ist Itunes auch eher eine Hürde, denn eine Synchronisation mit Itunes überschreibt nämlich die Einträge von Pwntunes, und alle Titel müssten so jedes mal neu importiert werden. Für jemanden, der die Synchronisierung unbedingt braucht, aufgrund von Kalendereinträgen etc. wäre Pwntunes vielleicht nicht die beste Lösung, aber auch da bietet Apple selbst mit iOS5 und deren Cloud die Lösung, womit dann auf eine Synchronisierung mit Itunes vollkommen verzichtet werden kann.

    Im Moment arbeiten die Entwickler an einer Version für iOS5, aber bis für iOS5 kein offizieller Jailbreak verfügbar ist, und Pwntunes darauf lauffähig, bleibe ich bei meiner iOS4.3.3 Version und verzichte derweil auf Apple's Cloud usw.

    Nachtrag: Leider funktioniert Pwntunes auf einem am WindowsXP-Rechner angeschlossenen Ipad2 nicht. Das Ipad wird als "Kamera" erkannt, jedoch lassen sich keine Dateien darauf ablegen. Ab Windows Vista und Windows 7 sollte das Problem nicht bestehen. Für Windows XP stellen die Programmierer einen XP-fix bereit, der das Problem für Iphone, Ipod Touch etc behebt, jedoch das Ipad leider nicht. Offenbar wird das Ipad2 nicht richtig von den Treibern erkannt. Ich habe bereits den Support kontaktiert, jedoch bisher noch ohne Lösungsvorschlag.
    Pwntunes kann natürlich alle Titel importieren, die über IFile, oder ähnliches direkt auf das Ipad kopiert und in den richtigen Pwntunes Ordner abgelegt wurden. Komfortabler wäre es natürlich direkt über den Windows Explorer.
    Ler mais »

    Bose Soundlink: Der Trick mit dem Bass...

     
    Mich hat schon seit Beginn an gestört, dass der Soundlink vor allem bei leisen Lautstärken dazu neigt dumpf und wummig zu klingen. Wenn es negative Kritken zum Klang gibt, dann vor allem, dass der Bass zu dominant bzw die Höhen zu dumpf wären.

    Viele Lautsprecher haben vielmehr das Problem, dass sie eher bei niedrigen Lautstärken kaum noch Bass erzeugen, und man dazu neigt lauter als nötig aufzudrehen. Bose hingegen regelt meistens entsprechend der Lautstärke den Bass nach, einerseits um bei leisen Lautstärken die geringere Empfindlichkeit des menschlichen Ohrs für tiefe Frequenzen auszugleichen, andererseits um bei hohen Lautstärken Verzerrungen zu vermeiden. Leider scheint Bose die Eigenheit des Ohrs auch für hohe Frequenzen bei leisen Lautstärken weniger empfindlich zu sein, nicht korrigieren zu wollen. Alle mir bekannten Bose Produkte, nämlich der Sounddock, aber auch die ComputerMusicMonitors, oder eben der Soundlink klingen bei leisen Lautstärken einfach dumpf, der Bass dominiert dann zu stark.

    Nun gibt es einen einfachen Trick, um diese Eigenschaft zu seinem Vorteil zu nutzen. Das Ergebnis ist zwar subtil, aber durchaus effektiv. Wenn jemand immer schon das Gefühl hatte, der Soundlink hätte zu viel Bass, sollte die Lautstärkeeinstellung des Soundlink stattdessen immer auf maximal fahren, während die eigentliche Lautstärkeregelung das Iphone bzw ein anderer Bluetooth-Zuspieler übernimmt.

    Man erfährt auch ganz einfach, wann das Maximum bzw Minimum am Soundlink erreicht ist: Sobald bei Drücken der entsprechenden Lautstärketaste die FrontLED zu blinken beginnt, ist das Limit erreicht. Auch regelt man die Lautstärke rascher, indem man die Tasten länger gedrückt hält, anstatt mehrmals hintereinander zu drücken, da die einzelnen Lautstärkestufen beim Soundlink sehr fein sind, so dauert es etwa 5 Sekunden um mittels gedrückter Lautstärketaste vom Minimum zum Maximum zu gelangen.

    Ich weiss nicht inwieweit die Klangregelung von Bose dynamisch ist, sprich auf den realen Pegel ausgelegt, aber es scheint, als würde der Soundlink bei maximaler Lautstärke, unabhängig vom anliegenden Signal den Bass global entsprechend reduzieren. Man wird merken, dass mit diesem Trick der Soundlink plötzlich transparenter und im Höhenbereich präsenter klingt. Der Bass, obwohl reduziert, hat nach wie vor genügend Druck und Volumen, um nicht unterzugehen. Ich habe das Gefühl, als würde Bose bei höchster Lautstärke nicht so sehr den Bass reduzieren, als viel mehr die Höhen anheben. Bei sehr leise aufgenommener Musik und leisen Pegeln hört man dann bereits die Dynamikbearbeitung von Bose, da der Verstärker hier offenbar stärker ins Signal eingreifen muss.
     Der Trick klingt meiner Meinung trotzdem besser, als die EQ-Einstellungen vom Iphone wie z.B. "weniger Bässe" oder ähnliches, die dann tatsächlich den Bass zu stark zurücknehmen, außerdem auf andere Apps wie Spotify, oder TuneIn Radio usw nicht wirken.

    Aber Achtung, mit diesem Trick muss man am Iphone mit der Lautstärkeregelung bereits ziemlich achtgeben, denn schon ein einzelner Lautstärkestrich ist nicht mehr wirklich leise. Wer es noch leiser benötigt, muss eben den Lautstärkebalken zusätzlich mit dem Finger vorsichtig runterfummeln, oder entsprechend am Soundlink etwas runterregeln.

    Auch funktioniert diese Methode nur über Bluetooth, über Aux-In gibt es Probleme, da hier nochmals eine zusätzliche Analog/Digital Wandlung im Spiel ist, und es bei derart leisen Eingangspegeln der Quelle ziemliche Artefakte durch die DSP-Bearbeitung geben kann.

    Trotz des offenbar durchaus hilfreichen Tricks im Falle das Soundlink, ist es mir ein Rästel warum die meisten Hersteller trotz vollkommen digitalem Signalfluss nach wie vor 2 getrennte Lautstärkeänderungen zulassen. Im Falle von Airplay gibt es nur noch eine Masterlautstärke, sodass es keine Probleme mit zu niedrigem Eingangssignal geben kann. Aber auch via Bluetooth ist diese Methode umsetzbar. Beim Jabra Solemate wird auch bei Bluetoothverbindung mit den Lautstärketasten des Lautsprechers gleichzeitig auch die Lautstärke des Zuspielers geregelt. Meiner Meinung nach die viel bessere Lösung.

    Mich würde interessieren, was Ihr so darüber denkt! Klingt der Soundlink mit diesem Trick nun "besser"? In wie weit sich dieser Trick auf die Akkulaufzeit auswirkt, kann ich natürlich nicht genau sagen. Ich vermute, dass sich nicht viel ändert, aber vielleicht hat ja jemand Lust das genauer auszuloten?
    Ler mais »

    Equalizer Special EFX

    Equalizer waren bei Apple immer schon Mist! Auf allen i-Devices bietet Apple nur die gleichen vorgefertigten Presets an, ohne jegliche Konfigurationsmöglichkeit. Zusätzlich haben bei älteren Ipod-Modellen gewisse Presets das Signal sogar verzerrt. "Bassbooster" zb, war bis IOS4 auf keinem Iphone oder Ipod Touch zumutbar, da die Lieder dann nur noch kratzten. Apple, sowie Fans haben sich immer wieder darauf ausgeredet, dass dies normal sei und am beschränkten digitalen Headroom läge, wobei ich dann nie verstanden habe, warum die Equalizer von anderen Playern nie irgendwelche Verzerrungsprobleme gezeigt haben.
    Ab IOS4 hat Apple (wohl aufgrund von all den Beschwerden) plötzlich die EQ-Algorithmen angepasst. Beim Bassboosterpreset wird nun der Pegel automatisch zurückgefahren, was bei Apple jedoch eher so klingt, als würde nicht der Bass angehoben, sondern die Höhen runtergeregelt. Bassbooster klingt in meinen Ohren eher wie ein Treblereducer und ist auch wahrscheinlich die Art, wie Apple die neuen Presets aufgebaut hat. Das eine ist ein "Gain" und erhöht eben die Bässe, wobei das andere (ähnlich eines Attenuators) eher all die restlichen Frequenzen reduziert, am Basslevel selbst ändert sich nichts. Im Grunde sollten beide eigentlich gleich klingen, wenn die Pegel angepasst werden, tun sie aber nicht, denn Apple's Bassbooster klingt eindeutig dumpfer, wodurch er für meine Ohren einem Fake entspricht.

    "echter" Bassboost
    "gefakter" Bassboost bei Apple















    Ich habe schon etliche verschiedene MP3-Player besessen, vor allem die Equalizer von Cowon Geräten waren sehr gut und klangen auch so, wie in diversen Tests bestätigt wurde. Außer dem üblichen MehrbandEQ, gab es teilweise auch BBE-Effekte, aber auch Mach3Bass und etliches andere, um dem Freak alle gewünschten Tweakingmöglichkeiten zu bieten. Interessanterweise haben meine Cowon Geräte selbst bei maximaler Angebung aller Bassfrequenzen, sowie dem Zuschalten von Mach3Bass nie verzerrt, der Klang war zwar nur noch ein Wummern und Brummen, aber verzerrt hat nie was. Deshalb verstehe ich nicht, warum das bei Apple so schwer bis unmöglich ist, ansprechende Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung zu erhalten.

    Viele ältere Player (z.B. von Iriver) hatten sogar parametrische Equalizer an Bord, bei denen sowohl die Frequenz als auch Flankensteilheit pro Band einstellbar waren. Bei Apple hingegen gibt es seit dem Bestehen des Ipods, der gestern sein 10jährigen Jubiläum gefeiert hat, immer noch die selben starren Presets, die auf dem Ipod Classic nach wie vor verzerren und nie korrigiert wurden. Vielleicht glaubt man bei Apple, dass Equalizer "böse" sind, oder dass Apple-Benutzer zu doof wären, Equalizer selbst zu bedienen, viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass Apple sie einfach als zu unwichtig ansieht, um sie überhaupt zu erwägen.
    Aber dass eine Klangregelung durchaus eine Berechtigung hat, beweisen Hifi-Lautsprecher wie B&W, die dem Zeppelin eine eigene Bassregelung spendiert haben, um etwaige Resonanzprobleme bei schlechter Aufstellung korrigieren zu können.
    Kaum ein Lautsprecher ist wirklich perfekt, aber um den Klang eines Kopfhörers oder Lautsprechers an die eigenen Hörgewohnheiten anzupassen, reicht es oft eine gewisse Frequenz anzuheben bzw. abzusenken, und schon wird aus einer dumpfen Schuhschachtel, ein angenehm transparenter Klang.

    Dank Appstore sind in der Zwischenzeit etliche EQ-Apps erschienen, die es erlauben am Iphone, Ipad oder Ipod-Touch eigene Klangeinstellungen durchzuführen. Leider haben diese Apps einen großen Nachteil, denn sie sind alle als eigenständige Musikplayer gedacht, die die eigentliche Ipod-App erstetzen sollen. Es gibt keine App (wohl auch aufgrund von Apple's kuriosen Restriktionen), die als einfacher EQ auf die gesamte Summe wirken würde, womit dann jede App, die Töne ausgibt automatisch auch in den Genuss der Klangbearbeitung kommen würde. Man könnte das ganze als Plugin-Interface ausführen, in das sich gewisse Apps einklinken könnten und eben die Soundausgabe des Geräts als ganzes beeinflussen. Es müssen nicht nur EQs sein, auch andere Klangeffekte wären durchaus vorstellbar, ein Kompressor, ein Exciter, Delay, Hall..., die alle dank des Multitaskings durchaus im Hintergrund laufen könnten.

    Leider erlaubt Apple das nicht und wird es wahrscheinlich auch nie tun, sodass man auf die bestehenden Apps angewiesen ist, die dann zwar auf die interne Musikbibliothek zugreifen dürfen (abgesehen von DRM geschützten Titeln) und mit eigenen Effekten abspielen können, jedoch hat jede App wieder ein anderes gewöhnungsbedürftiges Interface, das ich zur reinen Musikwiedergabe nur ungern verwenden würde, auch wenn die angebotenen Klangeffekte durchaus beeindruckend sein mögen.


    optimale Einstellungen für den FoxL
    Eine App, die klanglich begeistert, jedoch von der Bedienung eher frustriert, ist MyTunes der Firma SRS Labs, die auch für die bekannten WOW-Effekte zuständig ist. Die App selbst ist leider ein schlechter Witz. Sie stürzt oft ab, die Musikwiedergabe hakt, es gibt immer wieder Unterbrechungen sobald man den Sperrbildschirm aktiviert, das Interface ist teilweise ruckelig und stört gleichzeitig auch die Wiedergabe. Die Listenansicht der Musik ist ziemlich spartanisch und wird ohne Albumcover angezeigt, Coverflow oder ähnliches ist nicht vorhanden. Was bei MyTunes jedoch besticht ist eben der WOW-Effekt, der je nach Einstellungen ziemlich drastische Klangänderungen ermöglicht. Obwohl MyTunes auch einen eigenen "normalen" Equalizer zu bieten hat, ist es eher der WOW-Effekt, der eine Erwähnung verdient. Auf den psychoakustischen Algorithmen wie SRS3D oder Truebass beruhend, gaukelt WOW einem Hörer eine breitere Klangbühne, mehr Bass und mehr Höhen vor, was sich in einem insgesamt dynamischeren Klangbild wiederspiegelt. Kleine Lautsprecher klingen plötzlich "gross" und bei dezenten Einstellungen hört man durchaus eine Verbesserung. Die Stereoverbreiterung ist nicht ganz unproblematisch, da hier nicht nur hochfrequente Anteile mitangehoben werden, sondern auch im Hintergrund verdeckte Klanganteile plötzlich in den Vordergrund treten können, was mit der originalen Abmischung im Endeffekt nichts mehr zu tun hat. Jeder audiophile Hörer wird solch eine Klangbearbeitung von Grund auf verteufeln, ich hingegen finde, dass bei kompromissbehafteten Abhöranlagen, wie z.B. kleinen Lautsprechern, leisen Lautstärken etc, das Ergebnis einer derartigen Klangformung durchaus überzeugend sein kann. Mit eigens abgestimmten WOW-Einstellungen konnte ich dem Minilautsprecher "FoxL" von Soundmatters durchaus zu etwas mehr "Kick" verhelfen, beim Wegschalten des Effekts klang er plötzlich wie eine billige Dose. Das Ohr gewöhnt sich auch sehr schnell an den Effekt und empfindet die Musik als angenehmer, druckvoller, lauter.
    Es bleibt zu hoffen, dass MyTunes einem baldigen Update unterzogen wird. Die App ist gratis im Appstore zu laden und bietet pro Tag 10 Minuten Nutzungsdauer für die WOW-Effekte. Die Nutzungsdauer addiert sich, sodass man bei mehreren Tagen Nichtbenutzung auf einige Stunden Experimentieren kommen kann. Das Freischalten der Effekte geschieht mittels In-App Kauf und kostet 3,99 Euro.


    optimale Einstellungen für Bose Soundlink
    Eine andere schon eher empfehlenswerte App ist Equalizer von Audioforge. Equalizer war laut Entwickler die erste im Appstorte verfügbare Equalizer-App überhaupt. Ursprünglich zum nachträglichen Bearbeiten von einzelnen importierten Audiodateien gedacht, unterstützt die App seit IOS4 die Bearbeitung von Audio "on the fly" und kann direkt auf die am Gerät gespeicherte Musikbibliothek zugreifen und sie mit dem EQ bearbeitet live abspielen.
    Beim Equalizer handelt es sich um einen vollparametrischen 7-Band EQ (4 Bänder bei älteren Iphones). Eigene Presets können gespeichert werden, wobei 10 Speicher vorhanden sind. Die App selbst ist schön designed und gibt auch als Musikapp durchaus was her. Die Musikauswahl ist relativ intuitiv, wobei für meinen Geschmack das Listenfenster etwas zu klein geraten ist. Die Titelreihenfolge lässt sich auch während des Abspielens ändern und bei Coveransicht lässt sich ganz schnell mit einem Swipe nach rechts zum nächsten Titel springen.
     Das tolle an Equalizer ist, dass man wirklich gezielt den Klang nach eigenen Wünschen beeinflussen kann.
    Obwohl ich den Bose Soundlink sehr mag, ist mir persönlich der Bass etwas zu wummig abgestimmt, gleichzeitig gehen die Höhen unter, wodurch ich das Gerät zuhause selten benutze. Doch mit Equalizer lässt sich das Problem perfekt in den Griff kriegen, ohne andere Artefakte wie z.B. bei den SRS WOW-Effekten in Kauf nehmen zu müssen. Mit einer gezielten Absenkung des Bereichs zwischen 150-200hz und einer gleichzeitigen Angebung ab 16khz lässt sich der Bose Soundlink sehr schön feintunen und erhält vor allem in Innenräumen einen deutlich angenehmeren, weichen Klang. Draussen hingegen ist der übertriebene Bass durchaus von Vorteil, da sich der Klang vom Soundlink so auch im Freien sehr gut entfalten kann.

    Eine MyTunes ähnliche auf psychoakustischen Effekten aufgebaute App ist Bongiovi DPS. Auch hier handelt es sich um einen durchaus ernst zu nehmenden Musikabspieler, der durch zusätzliche von Bongiovi Acoustics angefertige "Soundprofile" einen eindrucksvolleren Klang zaubern soll. Die Profile bearbeiten den Klang nicht nur frequenzmäßig, sondern lassen auch eine Dynamikbearbeitung (Kompression, Limiting) sowie dezente Stereoverbreiterung erahnen. Die Profile sind je nach Art der Audioausgabe (Kopfhörerausgang, Dock, Airplay, Bluetooth oder interner Lautsprecher) gesondert zuweisbar und nach Städten benannt. Im Gratispaket sind nur einige wenige Presets vorhanden, zusätzliche Profile muss man kaufen. Bei kleinen Lautsprechern wie dem FoxL finde ich, dass das "Toledo" Profil durchaus eine Verbesserung bringt. Der Klang wird nicht nur präsenter und druckvoller, sondern auch lauter, im Gegensatz zu Apple's Presets, bei welchen der Maximalpegel vielfach deutlich gesenkt wird.
    Übrigens ist Tony Bongiovi, der Director der Firma Bongiovi Acoustics, ein entfernter Cousin von Bon Jovi. Bongiovi Acoustics' Klangalgorithmen werden auch bei vielen Produkten von iHome eingesetzt.

    Obwohl es bis dato keine perfekte Equalizer App fürs Iphone gibt, regen die verfügbaren Apps durchaus zum Experimentieren an. Es muss jeder für sich entscheiden, welche App ihm am besten zusagt, alle Apps sind jedoch als eigenständige mehr oder weniger gute Ipod-Apps zu sehen.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass Apple früher oder später eine echte Audiobearbeitung der Stereosumme zulassen wird, jetzt wo nach vielen Jahren Gefängnis einiges vielleicht lockerer in dem Laden werden könnte...
    Ler mais »

    DAS Übergadget!

    Ich möchte kurz in eigener Sache berichten und erklären warum ich schon längere Zeit nichts mehr gepostet habe. Hiermit stelle ich meine aktuellste Errungenschaft vor, das Gadget der Gadgets:
     
    techn. Daten:

    Name: Sascha
    Herstellungsdatum: 05.02.2013
    Geschlecht: männlich
    Länge: 50cm
    Gewicht: 3250 Gramm
    Farbe: gelb-rosa (Anmerkung: kann je nach Alter und Laune variieren)



    Für mich ist die neue Situation natürlich sehr aufregend, aber verständlicherweise auch sehr zeitraubend, sodass sich mein Leben seitdem grundlegend verändert hat und ich nicht mehr die Zeit habe, mich mit vielen Dingen zu beschäftigen, die ich davor manchmal auch nur aus Langeweile getan habe.

    Sascha hat nun oberste Prioriät, und Blödeleien wie Lautsprechertests oder Blogs stehen außen vor. Nebenbei erlauben es auch die Finanzen kaum noch, jedes erdenkliche Spielzeug haben zu wollen, denn das meiste Geld geht derzeit ohnehin für Windeln drauf. Außerdem soll der kleine sich nicht schon von Beginn an ein schlechtes Vorbild an seinem Vater nehmen. Obwohl ich insgeheim hoffe, dass auch er bald Interesse an Lego zeigen wird, damit auch ich vielleicht auch wenig mitspielen kann.... Jedenfalls schien seine Neugierde ziemlich geweckt worden zu sein, als ich ihm das Ipad zum ersten mal gezeigt habe:


    Ich möchte mich dennoch bei allen bisherigen Lesern sehr bedanken und hoffe, dass ihnen der eine oder andere Beitrag gefallen oder auf irgendeine Weise geholfen hat.

    Demnächst werde ich vermutlich kaum Gelgenheit finden, über neues zu berichten, möchte den Blog aber nicht ganz aufgeben. Schaut ab und zu vorbei, vielleicht findet sich ja doch noch wieder ein Beitrag.

    Bis dahin wünsche ich allen das beste und genauso viel Freude, wie wir derzeit mit unserem neuen Gadget haben.




    Ler mais »

    2 Sonos Play:3





    Heute hatte ich das Vergnügen 2 Play:3 von Sonos im Stereobetrieb hören zu dürfen. Testweise habe ich die Stereo-Verlinkung auch mehrmals gelöst um den Play:3 nochmals einzeln zu hören und zu vergleichen. Ich muss sagen, dass 2 Play:3 das System klanglich auf jeden Fall auf ein weit höheres Niveau bringen. Ein einzelner Play:3 klang irgendwie immer etwas verloren, aber sobald der zweite dazu verlinkt wurde, ging wahrlich die Post ab. Parallel dazu am ZP120 angehängte Regallautsprecher, die um einiges größer waren, klangen gegen das Play:3 Stereopaar ziemlich erbärmlich.
    Man muss natürlich beachten, dass man bei 2 Play:3 bereits von knapp 600 Euro spricht, trotz der derzeitigen Aktion mit dem Bridge-Bundle.

    Sehr interessant auch das Innenleben vom Play:3 zu sehen anhand einer transparenten Version, die ich sogar als durchaus attraktiv empfinde, weil sie nicht ganz so klinisch daherkommt, wie in weiß. Weitere Ansichten dazu gibts hier.


    Den Play:5 habe ich leider nach wie vor nicht gehört, aber wäre er optisch nicht ganz so dominant, wäre er wahrscheinlich dennoch meine erste Wahl, da bis jetzt alle von einem deutlich "fetteren" Sound beim Play:5 berichtet haben. Zur Not müsste man selbst etwas Hand anlegen, und die große Front mit einem kleinen "Kunstwerk" auflockern, wie bei den Special Editions hier zu sehen. Ein paar hübsche Blumen draufgemalt, und da würde sogar die Frau nichts negatives mehr darüber sagen ;-).
    Ler mais »

    Lautsprechervergleich über Mikrofon

    Im Zuge meines Soundlink Mini Tests, habe ich erstmalig versucht einige Videoaufnahmen zu machen, um die Unterschiede zu manch anderen Lautsprechern zu demonstrieren:



    Ich habe dabei schnell die Grenzen des eingebauten Kameramikrofons erkannt. So kann man zwar den Klangunterschied zwischen Jambox und Soundlink Mini recht gut bewerten, weil der einfach so extrem ist, aber die Nuancen zwischen Soundlink II und Soundlink Mini sind eher schwer auszumachen.
    Aus diesem Grund habe ich mir einen Zoom H1 Audiorekorder besorgt, den ich für ein paar weitere Tests und Aufnahmen verwenden will.



    Der Zoom H1 sollte um wenig Geld eine deutlich höherwertige Audioaufnahme erlauben als das kamerainterne Mikrofon. Dadurch, dass man beim H1 den Aufnahmepegel fix einstellen kann, sind auch die Pegel zwischen den Lautsprechern relativ zueinander korrekt.

    Ich weiss nicht ob Interesse an solchen Aufnahmen besteht, aber meine Idee wäre ein Musikstück, das vielleicht sogar mit Creative Commons Lizenz verfügbar ist, mit unterschiedlichen Lautsprechern unter exakt den selben Bedingungen und im selben Raum wiederzugeben und mit dem H1 aufzunehmen. Zu jedem Lautsprecher gibt es dann die entsprechende Aufnahme zum Runterladen, sowie die Originalaufnahme, damit jeder vergleichen kann. Ich würde natürlich gerne eine Lieblingsaufnahme eines mir bekannten Künstlers wählen, die durch besondere Klangqualität besticht,  weiss jedoch nicht wie es dann mit Urheberrecht aussieht. Vermutlich sollte es bei indirekt aufgenommenen Reproduktionen keine allzu großen Probleme geben, die Originalaufnahme könnte sich jeder zur Not über Itunes oder Amazon ziehen.

    Ich bin mir auch dessen bewusst, dass die Aufnahme wiederum durch den Raum, das Mikrofon etc verfälscht wird etc, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Lautsprechern sollten für jeden selbst besser nachvollziehbar sein, als ich das mit Worten beschreiben könnte.

    Ich habe im August 2 Wochen Urlaub und so hoffentlich mehr Zeit ein wenig rumzuspinnen. Ich weiss auch gar nicht, ob das Ganze Sinn macht und was dabei rauskommt, ich würde mich auf jeden Fall über jegliches Feedback dazu freuen wie auch Vorschläge zum Setup etc.

    Im Moment habe ich zur Verfügung den Soundlink II, Soundlink Mini, Libratone Zipp, BIG Jambox, JBL Charge, Philips AD7000W, sowie Philips DS9800 und Altec Lansing IMT800. Vom Nachbarn könnte ich mir außerdem den Soundlink I sowie die kleine Jambox besorgen.
    Ich denke auch daran einen direkten Klangvergleich zwischen Klipsch KMC 3 und Altec Lansing IMT800 bei maximaler Lautstärke zu machen. Die Frage ist, ob das wirklich jemanden interessiert und ob sich die Mühe überhaupt lohnt.
    Ler mais »

    Pimp my JBL Charge 2 - protection tweaks for transport


    A portable speaker which can be easily damaged during the first transport is pretty useless. I am not the only one who thinks that the unprotected passive radiators of the JBL Charge 2 are the weakest part of the speaker, so some owners already came up with some tweaks to protect their new gadget.

    Mark from Germany is pretty skillful and he tried his tweak by cutting apart a 0.75l mineral water bottle from Vitell. He managed to form his protective caps to such an accuracy that they can even stay mounted during playing music. He was very precise in defining how big the holes must be to avoid any port-like noise or whistling. According to him the holes must have at least a diameter of 7mm. One single drawback: His speaker won't stand stable with the caps mounted because the bottom base doesn't have any function any more, apart from that a pretty nice job:





    Sweetback44 from YouTube came up with his own solution for the same problem. His protection is easily "removeable" but seems quite stable for transport:




    My own protection is rather simple, I just bought the bag from DuraGadget. It is a bit big though, the JBL Charge 2 has a lot of space inside. This bag might nearly be able take the larger Infinity One if opened and stretched well:



    Here is another DIY solution, this time thanks to my Mum. She did this pouch from a scarf and it was originally ment for the Soundlink Mini. She chose the size quite generously, so that it could also accommodate a larger Sony SRS-X3 and now even the JBL Charge 2 fits inside with some stretching. Good thing is, the JBL Charge 2 can stay inside when playing, assumed you manage to hit the power button blindly. You lose a little bit of treble definition as the material filters high frequencies, but as the Charge 2 is not too shy of treble it doesn't do much harm to the sound. Maybe I will even do a measurement to see the impact on treble-response with and without pouch:




    I welcome any other suggestions for the best protection tweaks, please leave a comment to contribute!
    Ler mais »